Exklusives Google Pixel Interview für Superfans - Google Store

Insider interviews.

Blicke mit den Google-Teams hinter die Kulissen.

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Blicke mit den Google-Teams hinter die Kulissen.

Tony Clark

Tauch ein in die Welt von Google Play. Wir haben uns mit Googles Director of Games Partnerships unterhalten, um über plattformübergreifende Erlebnisse, die Entwicklung von Play Points und einen neuen Gemini-basierten Sidekick zu sprechen.

Head shot of Oliver Grundy
Kannst du uns erklären, worauf dein Hauptfokus bei Google Play liegt?

Die Mission meines Teams ist es, Gamer auf Google Play und Pixel mit den besten Spielen der weltweit führenden Entwickler zusammenzubringen. Mein Fokus liegt darauf, dass alle Spieler:innen Zugang zu erstklassigen Gaming-Erlebnissen haben. Außerdem unterstütze ich Entwickler dabei, ihre kreativen Visionen mit unserer globalen Community zu teilen. Google Play ist längst keine reine Mobil-Plattform mehr – durch das enorme Wachstum von Google Play Games auf dem PC werden wir zur universellen Anlaufstelle für die besten Games, egal wo du spielst.

Was macht für dich ein großartiges plattformübergreifendes Gaming-Erlebnis aus – vom Smartphone bis zum PC?

Für uns bedeutet ein großartiges Erlebnis vor allem eins: unterbrechungsfreies Gameplay. Du kannst zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit eine Quest auf deinem Pixel starten und den Bosskampf dank Cloud Share später am PC beenden, ohne deinen Fortschritt zu verlieren. Wir arbeiten eng mit Entwicklern zusammen, damit sich die Spiele auf jedem Bildschirm wie nativ anfühlen – mit intuitiver Steuerung, sofortigen Cloud-Speicherständen und einer Performance, die so nahtlos ist, dass der Zauber des Spiels überall erhalten bleibt.

„Wir liefern nahtlose Technik, Sicherheit und Belohnungen, damit Gamer sich ganz auf die Magie der Spiele konzentrieren und sie lieben lernen können.“

- Tony Clark,Direktor, EMEA Games Partnerships

Wie werden sich die Play Points deiner Meinung nach weiterentwickeln, um Spieler:innen in Zukunft zu belohnen und zu vernetzen?

Vom einfachen Treueprogramm hin zu einem echten kompetitiven Ökosystem. Es geht nicht mehr nur um „Sammeln und Ausgeben“, sondern um gemeinsame Momente durch Features wie Play Games Leagues & Quests, bei denen du dich mit anderen messen kannst. Ich sehe Play Points als das Bindeglied deiner Gaming-Identität bei Google, das dich nicht nur für Käufe belohnt, sondern auch für dein Können und deine Beständigkeit in der gesamten Play-Bibliothek.

Wie sieht die Partnerschaft zwischen Google Play und The King’s Trust anlässlich ihres 50. Jubiläums aus?

Unser Ziel ist es, die nächste Generation von Talenten zu fördern und jungen Menschen den Einstieg in eine professionelle Gaming-Karriere zu erleichtern. Aber auch intern gibt es einen freundschaftlichen Wettkampf! Viele von uns nehmen diesen Monat an der „Future Steps“-Challenge teil, und ich bereite mich persönlich auf die „Palace to Palace“-Radtour vor – eine tolle Sache, um als Googler aktiv zu werden und gleichzeitig Spenden zu sammeln, damit die nächste Generation in der Tech-Welt Fuß fassen kann.

Welche Lektion hast du über die „menschliche Seite“ der Gaming-Branche gelernt?

Am Ende des Tages veröffentlichen wir nicht einfach nur Code. Wir schaffen Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben. Spiele haben die unvergleichliche Kraft, Menschen zu vereinen – sie sind eine universelle Sprache, die über Grenzen hinweg verbindet. Die erfolgreichsten Projekte, die ich erlebt habe, sind die, bei denen Entwickler echtes Mitgefühl für die Spieler:innen zeigen. Wenn der Spielspaß im Mittelpunkt steht, kann man eigentlich nichts falsch machen.

Gibt es etwas bei Google Play, worauf sich die Pixel Superfans-Community besonders freuen kann?

Ich kann es kaum erwarten, bis die Community später in diesem Jahr „Play Games Sidekick“ ausprobieren kann. Das ist unser neues Gemini-basiertes In-Game-Overlay, das wie ein persönlicher Coach funktioniert. Es erkennt, wenn du feststeckst, und bietet dir Tipps, Strategien und Walkthroughs in Echtzeit an, ohne dass du das Spiel verlassen musst. Es ist sogar mit deinem Konto verknüpft, sodass du mit nur einem Fingertipp Play Points einlösen oder dir In-Game-Items holen kannst. Mit dem Sidekick und den neuen Leagues wird dein Pixel von einem reinen Gerät zu einem echten sozialen Gaming-Hub.

Oliver Grundy

Wirf einen Blick in den AI Playground von Google. Erfahre, wie Oliver Grundy, Group Head of Strategic Initiatives & Experiences bei Google Cloud Marketing, Erlebnisse kuratiert, die Innovationen fördern.

Head shot of Oliver Grundy
Kannst du uns erklären, was der Google AI Playground genau ist?

Der AI Playground ist ein experimentelles KI Demo-Programm von Google Cloud, dessen zentraler Hub in Shoreditch, London, liegt. Er präsentiert Demos, die mit allgemein verfügbaren, unternehmenstauglichen Lösungen auf der Google Cloud Platform erstellt wurden und ein breites Spektrum an Funktionen abbilden – darunter multimodale KI, Konversationsanalytik, KI am Netzwerkrand und On-Premise-Lösungen.

Wie wählt der AI Playground ein Erlebnis aus, um das Potenzial einer Funktion hervorzuheben?

Wir suchen nach einem Medium, das auf unterhaltsame und zugleich nachvollziehbare Weise die aktuelle Lücke schließt, die eine neue Funktion zu beheben versucht. Zum Beispiel wurde der Formel-E AI Driver Agent mit dem Ziel entwickelt, Formel-E-Fahrern den Zugang zu Daten und deren Verständnis zu vereinfachen. Und wie ließe sich das besser zeigen als durch eine spannende Simulatorfahrt auf der Rennstrecke in Berlin?

„Wir suchen nach einer Möglichkeit, die auf unterhaltsame und zugleich nachvollziehbare Weise genau die Lücke füllt, für die eine neue Funktion entwickelt wurde.“

- Oliver Grundy, Group Head, Cloud Marketing

Was ist eines deiner Lieblingsprojekte, das im AI Playground vorgestellt wurde? Was hat es so unvergesslich gemacht?

AI Quick Build war eines der interessantesten Projekte in Bezug auf Entwicklung, Präsentation und Skalierung. AI Quick Build ist eine einfache, aber zugängliche Möglichkeit, die geringe Latenz und die adaptiven Denkfähigkeiten der Gemini Flash-Modelle sowie die skalierbare Infrastruktur von Cloud Run und Firebase zu demonstrieren.

Vom C-Level-Management über Softwareentwickler:innen bis hin zur breiten Öffentlichkeit: KI-gestützte Klemmbaustein-Wettbewerb war leicht zugänglich und einfach auf andere Märkte übertragbar. Vor Kurzem hat sogar Sundars Team mit der Demo interagiert.

Was ist das nächste große Ding, das du in den AI Playground bringen möchtest? Welche neuen Funktionen oder Modelle möchtest du am liebsten von den Nutzer:innen ausprobieren lassen?

Wir sind stets bestrebt, Innovationen voranzutreiben und neue Demos zu entwickeln, die die neuesten KI/ML-Funktionen in der Google Cloud nutzen. Obwohl wir unsere genauen Pläne nicht verraten können, arbeiten wir daran, Demos zu erstellen, die Agents enthalten, die mit dem Agent Development Kit entwickelt wurden – das Open-Source-Framework von Google, das Python in den Fokus stellt, um KI-Agents zu erstellen.

Lando Norris

Wie Lando Norris den Schlüssel zur Konzentration gefunden hat Wir haben uns mit dem McLaren Formel-1-Fahrer über seine Renn-Rituale, das Leben abseits der Strecke und die Frage unterhalten, warum sein Pixel Phone überall mit dabei ist.

Lando Norris, McLaren Forumla 1 Team driver
Hast du vor einem Rennen bestimmte Rituale oder Aberglauben, um in die richtige Stimmung zu kommen?

„Ich würde nicht sagen, dass ich spezielle Rituale oder Aberglauben habe, aber ich halte mich definitiv an eine feste Routine. Ich sorge gern für Beständigkeit, indem ich die gleichen Dinge esse, mich auf die gleiche Weise aufwärme oder die gleiche Vorbereitung durchlaufe, bevor ich ins Auto steige. Es geht darum, ein Gefühl der Vertrautheit und des Rhythmus zu schaffen. Es ist nichts, was ich unbedingt tun muss, aber diese Beständigkeit hilft mir wirklich, mich konzentriert und bereit zu füh

Wie stellst du dich mental zwischen den Rennen wieder ein? Hast du Tipps, um konzentriert und aufmerksam zu bleiben?

„Für mich ist das Wichtigste, dass ich mir die Zeit nehme, mich richtig auszuruhen und zu erholen. Golf und Padel sind dafür super — sie machen Spaß, sind aber nicht zu intensiv oder zu ernst. Eine Pause von der Formel 1 mag widersprüchlich klingen, aber es hilft mir tatsächlich, danach schärfer und konzentrierter zurückzukommen. Diese Auszeit gibt mir die Chance, mich neu zu sortieren, und wenn ich zur Rennstrecke zurückkehre, bin ich wieder voll aufgeladen und startklar.“

„KI hat viel Potenzial, das Leben einfacher zu machen, besonders wenn es auf und neben der Rennstrecke hektisch zugeht.“

- Lando Norris (Formel 1-Fahrer, McLaren)

Gibt es Pixel-Funktionen, die für dein Training, deine Rennvorbereitung oder dein Privatleben besonders nützlich sind?

„Ich reise beruflich ständig, und ich bin nicht der Beste darin, daran zu denken, meine Ladegeräte einzupacken. Ein Smartphone mit einem Akku, der den ganzen Tag hält, hat mich schon mehr als einmal gerettet.

Eine weitere Funktion, die ich wirklich liebe, ist die Kamera. Ich fotografiere sehr gern, und obwohl ich normalerweise meine eigenen Kameras dabeihabe, gibt es viele Gelegenheiten, bei denen ich sie nicht dabei habe. Da springt das Pixel perfekt ein — ich kann trotzdem tolle Erinnerungen an all die verschiedenen Orte, zu denen ich reise, festhalten, egal ob ich bei einem Rennen oder einfach nur im Urlaub bin.“

Welche KI-Funktionen könnten deine Leistung oder deinen Alltag als F1-Fahrer verbessern?

„Wir fliegen um die ganze Welt und wechseln ständig die Zeitzonen, was unseren Schlaf und unsere Leistung beeinträchtigen kann. Eine KI-Assistenz, die mich genau daran erinnert, wann ich schlafen, essen, trainieren oder sogar Bildschirme meiden sollte, um mich besser an jeden Ort anzupassen, wäre eine riesige Hilfe.

Und auf einer persönlicheren Ebene liebe ich intelligente Organisationstools. Also alles, was mir hilft, bei meinen täglichen Plänen am Ball zu bleiben, wie Trainingseinheiten, Erholungszeit oder einfach nur eine Erinnerung, an einem freien Tag eine Pause zu machen.“

Billy & Rachid MBG

Tauche mit dem „Made By Google Podcast“ hinter die Kulissen. Erfahre, was Billy Burnett und Rachid Finge, die Moderatoren des „Made By Google Podcast“, über ihren Arbeitsprozess verraten.

MBD podcast members
Was ist die meistunterschätzte Google-Funktion, die ihr bisher vorgestellt habt?

Billy B: „Die haptische Rückmeldung, die dir den Regen in der Wetter-App spüren lässt, ist ein Detail, das viele übersehen. Das macht Pixel so besonders: Magie in alltäglichen Momenten zu finden.“

Rachid F: „Für mich ist es die Pulserkennung bei Bewusstlosigkeit auf der Pixel Watch. Ich glaube, wir alle kennen Menschen, die allein leben und nicht mehr bei bester Gesundheit sind. Die Pixel Watch könnte ein Lebensretter sein, und ich bin stolz auf das Team, dass es eine so tiefgreifende Funktion Millionen von Menschen zugänglich gemacht hat.“


Welcher Produktionsmoment hinter den Kulissen würde die Hörer überraschen?

Billy B: „Wie sehr ein Gespräch ein ‚Puzzle‘ sein kann, das wir beim Schnitt lösen. Unsere Aufgabe ist es, die fesselndste Geschichte zu entwickeln, und manchmal bedeutet das, die Teile in einer neuen, wirkungsvolleren Reihenfolge zusammenzusetzen.“

Rachid F: „Man könnte denken, dass ich normalerweise mit unseren Gästen im selben Raum bin, aber das ist bisher buchstäblich nie passiert. Ich sitze in Amsterdam, und unsere Gäste sind sehr oft in den USA.“

„Sei besessen von deinem Thema und finde Gäste, die es auch sind. Diese geteilte Leidenschaft ist entscheidend.“

Billy Burnett – Ausführender Produzent, „Made By Google Podcast“


Gibt es Google-Teams oder -Projekte, die ihr in kommenden Episoden unbedingt vorstellen möchtet?

Billy B: „Gemini ist so etwas wie ein inoffizielles drittes Mitglied unseres Teams geworden! Ich arbeite ständig damit zusammen, um Themenideen zu brainstormen, Beschreibungen zu entwerfen und sogar tiefgründige Fragen zu entwickeln. Ich freue mich wirklich darauf, mit dem Team dahinter in Kontakt zu treten.“

Rachid F: „Ich habe eine Schwäche für die stillen Helden. Das Essentials-Team und das Pixel Sounds-Team sind so ein wesentlicher Bestandteil des Pixel-Erlebnisses, und sie haben oft die besten Geschichten. Ich liebe es, sie ins Rampenlicht zu stellen.“

Was hofft ihr, nimmt ein Hörer aus jeder Episode mit?

Billy B: „Unsere Mission ist es nicht nur, das Neue zu behandeln, sondern die Technologie zu vermenschlichen, indem wir das ‚Wer‘ und ‚Warum‘ hinter diesen Details erforschen. Letztendlich hoffe ich, dass die Hörer mit einer Wertschätzung für diese Sorgfalt gehen und sich stärker mit der menschlichen Geschichte hinter der Technologie, die sie jeden Tag nutzen, verbunden fühlen.“

Rachid F: „Wenn du ein Pixel Superfan bist, nutzt du Pixel-Geräte wahrscheinlich ziemlich viel den ganzen Tag über. Es scheint mir nur fair, dass du die Leute kennenlernst, die sie entwickelt haben, ihre Leidenschaft spürst und ihr Denken verstehst.“

Ein Blick hinter die Kulissen der Superfans. In diesem Monat führen wir ein Interview mit… uns selbst! Hier erfahrt ihr, was das Google-Marketingteam für Pixel-Superfans über die stetig wachsende Community zu sagen hat.

photos of the marketing team with the pixel pulse logo
Welche Vision verfolgt ihr für Superfans?

Steph F: Wir möchten eine Community für Pixel-Fans schaffen, in der sie sich austauschen und ihr Interesse an Pixel-Geräten und -Technologien miteinander teilen können. Dort bieten wir ihnen exklusive Events, Aktionen und Informationen, die speziell für unsere größten Fans gedacht sind. Außerdem planen wir für dieses Jahr, euer ausführliches Feedback zu sammeln und an unsere Produktteams weiterzugeben. Da ihr euch als Superfans bestens mit unseren Produkten auskennt, möchten wir so oft wie möglich eure Meinung hören.

Was ist das Schönste an der Leitung des Pixel-Superfans-Programms?

Alison C: Es ist ein Privileg, sich mit den größten Pixel-Fans auszutauschen. Von den Superfans habe ich sogar Tipps für mein eigenes Pixel 9 Pro XL bekommen – zum Beispiel die Funktion „Now Playing“, mit der ich herausfinden kann, welcher Song im Café gerade läuft, ohne dass ich dafür eine andere App öffnen muss. Außerdem hilft uns das direkte Feedback der Community auf Discord dabei, unsere Produkte ständig zu verbessern.

"Ich kenne Superfans, die sich bei Events so gut verstanden haben, dass sie sich auch jetzt noch treffen. Es macht mir Spaß, Superfans miteinander bekannt zu machen."

Liam S, Superfans Marketing Team


Welche Pixel-Tipps und ‑Tricks nutzt ihr?

Amy N: Mir gefällt besonders der Magische Editor. Er ist perfekt, wenn du deine Fotobearbeitung auf das nächste Level bringen willst. Dank dieser leistungsstarken Funktion lassen sich Fotos kinderleicht optimieren – man kann ganz einfach unerwünschte Elemente aus Gruppenselfies entfernen, störende Objekte löschen oder unordentliche Hintergründe bereinigen. 

Könnt ihr uns eine interessante Anekdote oder Geschichte aus eurer Zusammenarbeit mit dem Pixel-Team erzählen?

Amy L: Es macht unglaublich viel Spaß, mit einem globalen Team zusammenzuarbeiten, das genauso leidenschaftlich ist wie unsere Superfans. Wir arbeiten mit den neuesten Technologien – darunter auch Gemini – und merken dabei, wie KI unsere Arbeit mit jedem Tag verändert. Unser Ziel ist es, intelligente und wirkungsvolle Kampagnen zu erstellen. Dabei inspiriert und motiviert es uns, euch die innovativen und magischen Funktionen von Pixel direkt zur Verfügung zu stellen.

Michael Pate, Director of Audio Technology für Google verrät dir, wie sein Team innovative Klangerlebnisse schafft.

Michael Pate Pixel Pulse
Welche war die größte Hürde, die dein Team bei der Entwicklung der Google Pixel Buds Pro 2 überwunden hat?

Die Entwicklung von Kopfhörern ist sehr anspruchsvoll. Hohe Audioqualität, aktive Geräuschunterdrückung und maschinelles Lernen auf immer höherem Niveau – das alles sollte in einem winzigen Gerät stecken. Unsere größte Herausforderung bestand darin, all diese Funktionen ohne Abstriche einzubinden. Dafür haben wir uns erst einmal überlegt, wie die idealen Kopfhörer gebaut wären. Dann haben wir die Algorithmen erstellt und sie in Systeme implementiert. Zum Schluss entstand daraus das finale Produkt. Es war eine Herausforderung, aber die individuelle Anpassung jedes Teils des Systems war der beste Weg, um das Produkt zu optimieren.

Der Magische Audio-Radierer ist eine faszinierende neue Funktion. Vor welchen technischen Herausforderungen standet ihr bei dessen Entwicklung?

Vor allem eine Komponente des Magischen Audio-Radierers war ziemlich anspruchsvoll: die sogenannte „Sound-Separation-Engine“, die den Ton in verschiedene Tonspuren segmentiert, einzeln verarbeitet und zur finalen Tonspur neu zusammenmischt. Wir haben lange daran gebastelt. Einige Modelle unseres Systems arbeiteten zu langsam. Bei anderen wiederum ging die Verarbeitung zu schnell, wodurch wir mehrere Prozessorkerne zum Abstürzen gebracht haben. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir da die richtige Balance gefunden haben.

Wie schätzt du die zukünftigen Anforderungen und Erwartungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern an Audiotechnologien ein?

Mir erzählen Leute, wie gut sie unsere Geräte finden. Und ich lese Rezensionen von Leuten, die unsere Produkte oder die der Konkurrenz kritisch betrachten. Ich sehe mir die Entwicklungsmöglichkeiten an und frage mich: Welche Probleme können wir für unsere Kundinnen und Kunden lösen? Was könnten wir für sie entwickeln, das ihren Alltag verbessern würde? Mit diesen Fragen versuche ich zu visualisieren, welche Rolle Technologien heute spielen und welche Möglichkeiten es in Zukunft geben könnte.

Was begeistert dich am meisten an der Zukunft der Audiotechnologie und welche Rolle spielt Google dabei?

Die Arbeit an der Einbindung von Gemini Live in die Pixel Buds Pro 2 hat mir einen Vorgeschmack darauf gegeben, was wir mit der Kombination dieser Art von Technologie mit spezifischer Hardware erreichen können. Google befindet sich in einer sehr vorteilhaften Situation: Wir entwickeln fortschrittliche KI wie Gemini und können sie für unsere eigene Hardware verwenden, die intern entwickelte Chips enthält. Ich glaube, wir sind vielleicht das einzige Unternehmen weltweit, dem all diese Möglichkeiten gleichzeitig zur Verfügung stehen.

Wir haben Federico Villa, den Design Lead von Gemini, gefragt, was ihm an Gemini am meisten gefällt und wie er im Alltag davon profitiert.

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Verwendest du Gemini jeden Tag? Welche Funktion nutzt du am häufigsten?

„Ich verwende Gemini sehr oft. Dabei frage ich mich häufig: „Ob das jetzt wohl funktioniert?“ Anschließend probiere ich es aus. Am meisten überarbeite ich damit meine geschriebenen Texte. Ich nehme die Vorschläge zwar nicht immer an, profitiere aber von der Kritik und dem Wechsel der Perspektive. Ich gebe Gemini einen Text und frage entweder nach Vorschlägen oder lasse ihn aus Sicht einer bestimmten Zielgruppe lesen. So merke ich, ob ich etwas übersehen oder als selbstverständlich betrachtet habe.”

Hast du vielleicht eine ganz besondere Anwendung entdeckt, die Gemini auszeichnet?

„Mit am liebsten verwende ich Gemini für empathische Prompts – so kann ich mich gut in die Lage anderer versetzen. Es ist interessant, die Denkweise anderer Personen zu übernehmen und Dinge aus ihrer Perspektive heraus zu betrachten. Beispielsweise habe ich geschrieben: „Du bist ein englischer Pirat im Jahr 1712 und segelst in der Karibik. Worum sorgst du dich am meisten? Schreibe in der zweiten Person in einem Stil, der zu einem Piraten passt.“

Welche lustige Erfahrung hast du mit Gemini gemacht?

„Im Zuge eines Hackathons habe ich ein Wähl‑dein‑eigenes‑Abenteuer-Spiel entwickelt, in dem eine Geschichte generiert und illustriert wurde, die man durchspielen konnte. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich war überrascht, wie gut es funktionierte. Ich habe Gemini- und Imagen3-APIs verwendet, sodass eine ganze Menge Prompts dabei herausgekommen sind. Aber das hat auch gezeigt, was für gute benutzerdefinierte Funktionen sich damit erstellen lassen.

Auf welche neuen und verbesserten,KI basierten Funktionen, die in Zukunft verfügbar sein werden, freust du dich besonders?

Persönlich freue ich mich sehr auf den Launch von Imagen 3, unserem bisher besten Text‑zu‑Bild-Modell, das unglaublich detaillierte Bilder generiert. Es reagiert hervorragend auf Prompts, indem es genau das tut, was man
ihm sagt. Ich freu mich schon darauf, die Ergebnisse der Nutzerinnen
und Nutzer zu sehen, wenn es veröffentlicht wird.“

Im Gespräch: Nidhi Rathi und Laura Fulton, die innovativen Köpfe hinter den Pixel Buds Pro.

Portraits of Nidhi Rathi and Laura Fulton
Wie unterscheiden sich die Pixel Buds Pro von früheren Generationen?

Nidhi: Dies sind die ersten Pixel Buds mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Damit ANC effektiv funktioniert, müssen die Umgebungsgeräusche verarbeitet werden, bevor sie das Trommelfell erreichen, und mit extrem geringer Latenz neutralisiert werden. Dafür verwenden wir einen speziell entwickelten Audio-Chip mit sechs Kernen. Entscheidend ist auch, wie gut der Ohreinsatz den Gehörgang abdichtet. Auch dies beeinflusst die Geräuschunterdrückung maßgeblich. Unsere Silent-Seal-Technologie kompensiert mögliche Audioverluste und maximiert die Lärmunterdrückung. So bieten wir den Nutzer*innen eine störungsfreie Klangkulisse, damit sie vollkommen in ihre Musik eintauchen und alle anderen Geräusche ausblenden können.

Welches störende Geräusch würdet ihr am liebsten mithilfe der neuen Pixel Buds Pro aus der Welt schaffen?

Nidhi: Ich freue mich darauf, im Sommer das Fenster offen zu haben und trotzdem den Verkehrslärm ausblenden zu können.

Laura: Ich freue mich darauf, in lauter Umgebung konzentriert arbeiten zu können. Bei den vielen Ablenkungen im Alltag suche ich nach mehr innerer Ruhe. Beim Abschalten lasse ich mir von Google sagen, wann ich in den Transparenzmodus wechseln soll, um kurze Gespräche führen zu können.

Wie viele Prototypen hat das Team getestet?

Laura: Einer der Schwerpunkte war das Testen und Feintuning von Details. Wir mussten beispielsweise die Winkel der Ohreinsätze und Kappen optimieren, um die Klangqualität und den Tragekomfort zu verbessern. Alles sollte perfekt sein. Deshalb wurden im Laufe der Entwicklung über 1000 Prototypen hergestellt.

Wie können unsere Nutzer*innen das volle Potenzial ihrer Ohrhörer ausschöpfen?

Laura: Viele Menschen wissen gar nicht, dass jedes Ohr so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck. Die innere Struktur des linken Ohrs kann anders sein als die des rechten. Da jedes Ohr anders ist, empfehlen wir, die Ohreinsätze in verschiedenen Größen auszuprobieren, bis man den perfekten Sitz gefunden hat. Die Pixel Buds Pro bieten einen Dichtungstest – wir spielen einige Sekunden Musik ab und geben den Nutzer*innen dann eine Empfehlung, welche Ohreinsatzgröße für sie am besten geeignet ist.

Was fasziniert euch an der Zukunft der Technologie?

Nidhi: Ich freue mich auf eine Zukunft, in der alltägliche Aufgaben schneller und automatisiert erledigt werden, sodass ich mehr Zeit für die Dinge habe, die ich liebe, und für die Menschen, die mir wichtig sind.

Laura: Die Technologie wird mit der Zeit noch hilfreicher, zugänglicher und inklusiver. Ich bin gespannt, wie das bisher benachteiligten Gemeinschaften mehr Lebensqualität und Freude bringen wird.


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